Arbeitnehmer

Beschäftigte sind in der Regel krankenversicherungspflichtig. Für die Beitragsberechnung ist das aus der Beschäftigung erzielte Arbeitsentgelt ausschlaggebend. Die meisten Beschäftigten haben Anspruch auf Krankengeld, wenn sie arbeitsunfähig krank werden. Für sie gilt ab 2015 der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz. Dieser beträgt bei der BKK ProVita ab 01.01.2017 1,3 Prozent. Einen Teil des Beitrages zahlt der Arbeitgeber (7,3 Prozent), den anderen Teil (8,6 Prozent) tragen die Beschäftigten selbst.

Manche Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Krankengeld, zum Beispiel Rentner, die nebenher noch als Beschäftigte arbeiten. Für diese Arbeitnehmer gilt der ermäßigte Beitragssatz von 14,6 Prozent zuzüglich dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz. Der Arbeitgeber übernimmt davon 7,0 Prozent. Der Arbeitnehmer trägt 7,6 Prozent.

Arbeitnehmer, deren regelmäßig beitragspflichtiges Arbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, sind versicherungsfrei. Sie können die Mitgliedschaft freiwillig fortführen.

Grundlage für die Berechnung des Beitrages ist ein Bruttomonatsverdienst von 4.425 Euro, die so genannte monatliche Beitragsbemessungsgrenze. Der bundeseinheitliche allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung liegt derzeit bei 14,6 Prozent; hinzu kommt ab 01.01.2017 ein Zusatzbeitrag von 1,3 Prozent.

Informationsblatt Jahresarbeitsentgeltgrenze [Download]
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