Arbeitnehmer

Beschäftigte sind in der Regel krankenversicherungspflichtig. Für die Beitragsberechnung ist das aus der Beschäftigung erzielte Arbeitsentgelt ausschlaggebend. Die meisten Beschäftigten haben Anspruch auf Krankengeld, wenn sie arbeitsunfähig krank werden. Für sie gilt ab 2015 der allgemeine Beitragssatz von 14,6 %. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz. Dieser beträgt bei der BKK ProVita ab 01.01.2017 1,3 %. Ab 2019 zahlen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber jeweils den halben Beitragssatz (je 7,95 %).

Manche Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Krankengeld, zum Beispiel Rentner, die nebenher noch als Beschäftigte arbeiten. Für diese Arbeitnehmer gilt der ermäßigte Beitragssatz von 14,0 % zuzüglich dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 1,3 %. Der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer tragen davon jeweils 7,65 %.

Arbeitnehmer, deren regelmäßig beitragspflichtiges Arbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, sind versicherungsfrei. Sie können die Mitgliedschaft freiwillig fortführen.

Grundlage für die Berechnung des Beitrages ist ein Bruttomonatsverdienst von 4.537,50 €, die so genannte monatliche Beitragsbemessungsgrenze. Der bundeseinheitliche allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung liegt derzeit bei 14,6 %; hinzu kommt ab 01.01.2017 ein Zusatzbeitrag von 1,3 %.

Informationsblatt Jahresarbeitsentgeltgrenze [Download]
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