Übersicht Beiträgssätze

Seit 1. Januar 2015 können die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland ihren Beitragssatz innerhalb bestimmter Grenzen wieder selbst festlegen. Ab 2015 entfallen die bisherigen pauschalen Zusatzbeiträge und Prämienauszahlungen der Krankenkassen.

Der Zusatzbeitrag der BKK ProVita beträgt ab 01.01.2017 1,3 Prozent.

Es ergeben sich ab 01.01.2017 folgende kassenindividuellen Beitragsätze bei der BKK ProVita:

Beitragssätze ab 01.01.2017 Gilt für:
Allgemeiner Beitragssatz 15,9 % Gilt für Mitglieder, die bei Arbeitsunfähigkeit für mindestens sechs Wochen Anspruch auf Fortzahlung ihres Arbeitsentgelts haben.
Allgemeiner Beitragssatz 15,9 % Gilt für die Einnahmearten Renten sowie Versorgungsbezüge / Betriebsrenten
Ermäßigter Beitragssatz 15,3 % Gilt für Mitglieder, die bei Arbeitsunfähigkeit keinen Anspruch auf Krankengeld haben.
Halber allgemeiner Beitragssatz 8,6% Gilt für ausländische gesetzliche Renten.

Für alle freiwillig Versicherten werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bemessen. Die Beiträge berechnen sich maximal bis zur monatlichen Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in Höhe von 4.350 Euro.

Der Spitzenverband Bund der gesetzlichen Krankenversicherung hat mit seinen einheitlichen Grundsätzen zur Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung eine Richtlinie aufgestellt, aus der sich für die unterschiedlichen Personengruppen ergibt, wie die Beitragsberechnung zu erfolgen und welche Unterlagen von den Krankenkassen anzufordern sind. Neben dieser Richtlinie hat der Spitzenverband Bund einen Katalog der Einnahmen und deren beitragsrechtliche Bewertung verfasst.

Informationen des GKV-Spitzenverbands

Detaillierte Beitragsinformationen für: