Veggie des Monats Oktober

Kürbis (Hokkaido)

Veggie Facts

Mit bis zu 100kg und über 800 Arten zählen die Kürbisse zur Gattung der Beeren. Der Hokkaido, als heutiger „Klassiker“ unter den Deutschen Kürbissen, ist allerdings erst seit zehn Jahren in Deutschland zuhause und kam aus Japan zu uns. Sein süßlich-aromatisches Fruchtfleisch ist dabei so beliebt wie die gerösteten Kürbiskerne und das kalt gepresste Kürbiskernöl. Püriert man sein Fruchtfleisch, merkt man am Geschmack, dass der Kürbis mit der Gurke und Melone verwandt ist. Wussten Sie, dass auch die Zucchini eine Kürbisart ist?

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Stina Spiegelberg, Veganpassion

Gesundheitsplus

Als wichtiger Lieferant für Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe versorgt uns der Hokkaido den ganzen Winter über mit wichtigen Nährstoffen. Mit seinen Antioxidantien ist der Kürbis ein wahrer Schutzschild gegen Zivilisationskrankheiten. Markant für den Hokkaido ist sein meist kräftiges Orange, inzwischen sind auch grüne Färbungen erhältlich. Die orangene Farbe wird durch einen sehr hohen Beta-Carotin-Gehalt hervorgerufen, wie bei der Karotte. Als Vorstufe von Vitamin A wirkt Beta-Carotin entzündungshemmend und schützt vor freien Radikalen. Neben Vitamin A verfügt der Hokkaido, gegenüber seinen Verwandten, über einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin B6, Vitamin C und Kalium, das unseren Wasserhaushalt reguliert. Das kalorienarme Fruchtfleisch bietet viele Ballaststoffe, die langanhaltend satt machen und unsere Verdauung fördern.
In den Kernen sind außerdem Vitamin E und Linolsäure enthalten, die den Cholesterinspiegel senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Wer sichergehen möchte, dass der Hokkaido keine Schadstoffe enthält, kauft einen Kürbis aus Bio-Anbau.

Lagerung

Der Hokkaido lässt sich über den ganzen Winter lagern und ist damit das perfekte Wintergemüse. Mit seiner Lagerung entwickelt er reichlich Zucker, sodass er mit jedem Lagermonat süßer schmeckt. Um Druckstellen zu vermeiden, den Kürbis am besten bei kühlen 10-13 °C in einem Netz aufhängen. Einzelne Stücke können Sie blanchieren und einfrieren und somit mehrere Monate haltbar machen. Die Kürbiskerne können einfach von Hand geschält und schonend im Backofen getrocknet werden und lassen sich als Winter-Snack genießen.

Ideenreichtum

Der Hokkaido muss nicht geschält werden, da seine Schale beim Kochen weich wird. Außerdem bleiben viele seiner Vitamine beim Kochen erhalten, sofern das Kochwasser mitverwendet wird. Hokkaido lässt sich mit seinem nussig-süßlichen Geschmack hervorragend für süße, sowie herzhafte Speisen und auch roh genießen. Zu den Klassikern zählen Salate, Relish, Suppen und Curry. Probieren Sie auch One-Pot-Pasta und Kürbis-Brot!

Bildrechte © Veganpassion, Stina Spiegelberg

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