Veggie des Monats März

Hirse

Veggie Facts

Die Hirse erlebt als einheimisches Urkorn gerade ihr Revival. Das gekörnte Gold steckt voller gesunder Inhaltsstoffe und ist zudem leicht bekömmlich. Als „Schönheits-Lebensmittel“ versorgt es uns mit allem was Haut, Haare und Nägel wachsen lässt und stärkt unser Bindegewebe. Als Lebensmittel sind die Arten der Rispenhirse, die Zwerghirse (Teff) und die Braunhirse beliebt. In der Küche lässt sich die Hirse überraschend vielseitig verwenden und auf diese Weise unkompliziert und kreativ in den Alltag einbringen.

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Stina Spiegelberg, Veganpassion

Gesundheitsplus

Hirse liefert überdurchschnittlich viele Mineralstoffe wie Zink, Silizium, Magnesium, Kalium, Kalzium und die Vitamine B1, B6 und hat damit einen positiven Effekt auf unsere Knochendichte und Haut, Haare, Nägel. Die Hirse ist einer der besten Eisenlieferanten aus Getreide. Um die Eisenaufnahme zu verbessern, sollte sie möglichst mit etwas Vitamin C verzehrt werden. Sie enthält kein Gluten, ist daher nicht schleimbildend und leicht bekömmlich. Der umfangreiche Nährstoffmix, sowie die Mischung aus komplexen Kohlenhydraten und Aminosäuren machen die Hirse zu einem idealen Begleiter der gesunden Vollwertküche. Die enthaltenen Ballaststoffe und der Gehalt an etwa 10% pflanzlichem Eiweiß beugen Heißhunger vor und gestalten sattmacher-Gerichte.

Lagerung

Da das Spelz der Hirse nicht verdaulich ist, ist die Hirse geschält als gelb-goldene Hirsekörner, Flocken und Mehl im Handel erhältlich. Beim Kauf der Hirse darauf achten, dass die Verpackung unbeschädigt ist. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und Schädlingen. Das Getreide aus dem Supermarkt oder Bioladen ist meist ausreichend verpackt und luftdicht verschlossen, und eignet sich somit für die Lagerung in einem dunklen, kühlen Raum (trockener Keller). Getreide, das direkt auf dem Bauernhof gekauft wird, ist meist nicht trocken genug für eine mehrmonatige Lagerung. Um die Restfeuchtigkeit entweichen zu lassen, die Hirsekörner auf einer gereinigten Holzplatte oder mehreren Backblechen austeilen und in einem geruchsfreien Raum aufstellen. Auf diese Weise lässt sich das Getreide in der Sonne schonend, unter wenden und über mehrere Tage trocknen. Wem dieser Vorgang zu langwierig ist, kann das Getreide auch bei 40°C Umluft im Backofen trocknen.

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Ideenreichtum

Die Hirse wird für die weitere Verarbeitung mit etwa Wasser, Gemüsebrühe oder Pflanzenmilch gekocht und lässt sich vielseitig in der Küche einsetzen. Als Frühstücksbrei (als Porridge), Reis-Alternative, für Bratlinge, Fladen und Pfannkuchen, sowie in erfrischenden Sommersalaten macht die Hirse eine gute Figur. Das glutenfreie Getreide ist nur bedingt für Hefeteige von Broten und Kuchen geeignet und lässt sich beispielsweise durch Johannisbrotkernmehl und Sojamehl hervorragend abbinden. Geben Sie dem goldenen Korn eine Chance und schlemmen Sie sich durch die einheimische Gemüseküche!

Bildrechte © Veganpassion, Stina Spiegelberg

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