Veggie des Monats März

Karotte

Veggie Facts

Sie wachsen gleich bei uns am Feld, sind super günstig und ein geballtes Nährstoffpaket: Die Rede ist von der guten alten Möhre. In Deutschland ist sie fast schon zu alltäglich geworden, strotzt aber geradezu vor Vitalität. Es gibt sie übrigens nicht nur in Orange, Karotten können weiß, rot und lila sein. Was die Möhre alles kann, warum wir gerne mal häufiger reinbeißen dürfen und wie man sie am besten lagert, gibt’s hier und jetzt.

.

.

.

Stina Spiegelberg

Gesundheitsplus

Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe – die Karotte ist sozusagen das Rescue-Gemüse des Frühlings. Sie enthält einen hohen Anteil an wasserlöslichen und wasserunlöslichen Ballaststoffen, damit regt ihr Konsum zugleich den Stoffwechsel und unsere Darmtätigkeit an.

In Karotten stecken große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen, in orangefarbenen Karotten vor allem die Carotinoide. Dazu zählt das Beta-Carotin, die wichtigste Vorstufe von Vitamin A. Anders als bei Vitamin A kann es beim Menschen nach übermäßiger Zufuhr von Carotinen mit Provitamin-A-Aktivität nicht zu einer Hypervitaminose kommen. Daher wird der Konsum von frischem Obst und Gemüse gegenüber einer Einnahme von Vitamin A Tabletten empfohlen (Fragen Sie dazu im Zweifel Ihren Arzt). Vitamin A ist wichtig für das Wachstum, die Funktion und den Aufbau der Haut und Schleimhäute, Blutkörperchen, Stoffwechsel sowie für unseren Sehvorgang. Vitamin A ist zwar fettlöslich, neue Untersuchungen zeigen allerdings, dass der Menschliche Körper das Vitamin A selbst mit sehr geringen Mengen Fett aufnehmen kann.

Je leuchtender eine Karotte in rot, lila oder orange strahlt, umso höher ist ihr Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Die weißen Karotten schneiden dabei am schlechtesten ab.

Karotten enthalten darüber hinaus beachtliche Mengen Vitamin K und Kalium. Vitamin K ist wichtig für die Aufnahme von Vitamin D, auch genannt das Sonnen-Vitamin, und regelt die Blutgerinnung. Kalium unterstützt unseren Wasserhaushalt, den Blutdruck und das Zellwachstum. Was möchte man mehr?

Lagerung

Frisch vom Feld oder Markt halten sich Karotten im Kühlschrank bis zu 14 Tage frisch. Karotten ohne Plastikbeutel aufbewahren und sie vor der Lagerung von ihrem Grün befreien. Daraus lassen sich prima Smoothies, Pestos und Saucen zubereiten oder es kann als Suppengrün dienen. Sollten die Karotten bereits länger lagern, werden sie in ein wenig kaltem Wasser wieder schön knackig.

Ideenreichtum

Karotten lassen sich hervorragend roh knabbern. Wer ein bisschen Abwechslung möchte, probiert es mit einem Smoothie, Karottenpuffern, geschmorten Karotten aus dem Ofen oder einer feinen Rüblitorte. Bon Appétit!

Bildrechte © Veganpassion, Stina Spiegelberg

Zurück