Veggie des Monats Februar

Süßkartoffel

Veggie Facts

Mit Christoph Kolumbus kam die Süßkartoffel nach Europa und wird heute sogar in Deutschland angebaut. Als Windengewächs gehört die Süßkartoffel einer anderen Gattung an als unsere „normale“ Kartoffel, und ist auch roh verdaulich, was ein Spektrum an Zubereitungsmöglichkeiten eröffnet. Mit ihrem süßen Geschmack erinnert sie an Kürbis oder Karotte, lässt andere aber alt aussehen, wenn es um Nährstoffe geht. Denn ihre Nährstoffe sind so reichhaltig wie ihre Farben. 10 Gründe und mehr, warum die Süßkartoffel unbedingt auf Ihren Teller gehört, erfahren Sie hier.

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Stina Spiegelberg, Veganpassion

Gesundheitsplus

Die Süßkartoffel schmeckt süßer als unsere „normale“ Kartoffel, enthält aber zugleich deutlich mehr Nährstoffe und Vitamine. Ihre leuchtenden Farben (Orange oder Lila) erhält die Süßkartoffel von sekundären Pflanzenstoffen (Carotinoide und Anthocyane). Diese sind natürliche Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und damit unsere Zellen schützen.

Süßkartoffeln enthalten eine große Auswahl an Mineralstoffen wie Kalium (ein wahrer Stresskiller), Magnesium (hilft gegen Muskelkrämpfe), Calcium (unterstützt unseren Knochenaufbau), Zink, und Eisen. Außerdem sind Süßkartoffeln reich an Vitaminen (Vitamin A, C, E und B). Vitamin A unterstützt unsere Sehkraft und die Gesundheit unserer Haut, Vitamin E verlangsamt den Alterungsprozess unserer Zellen und Vitamin C wirkt als Radikalfänger und kräftigt das Bindegewebe. Bereits eine mittelgroße Süßkartoffel deckt den Tagesbedarf an Vitamin E und übersteigt den Tagesbedarf an Vitamin A um 200%.

Nicht zuletzt sind Süßkartoffeln exzellente Kohlenhydrat-Quellen mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen. Die Kombination aus langkettigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen hält lange satt und fördert unsere Verdauung – damit wir lange gesund bleiben.

Lagerung

Beim Kauf von Süßkartoffeln sollten Sie auf Bioware ohne Plastikverpackung achten, um auf unnötige Chemikalien zu verzichten. Mit einem Anbau in Europa, unterstützen Sie kurze Transportwege und eine gute Ökobilanz. Eine pralle Knolle und dicke Schale garantieren Frische. Die Süßkartoffel lässt sich aufgrund ihres hohen Wassergehaltes nicht sehr lange lagern. Am besten bewahrt man sie kühl und trocken im Küchenschrank oder dem Keller auf, so hält sich maximal 1-2 Wochen frisch. Wenn Sie Süßkartoffeln länger aufbewahren möchten, wickeln Sie sie in Zeitungpapier und legen Sie einen Apfel dazu. Der Apfel verhindert, dass die Süßkartoffeln keimen.

Ideenreichtum

Süßkartoffeln lassen sich roh und gekocht, frittiert oder als Suppe genießen. Sie schmecken hervorragend im Ofen gebacken oder als cremige Soße für Pasta. Mein Tipp: Kombinieren Sie die Süßkartoffel mit pikanten Zutaten und knackigen Konsistenzen – so wird Essen nicht nur bunt, sondern auch niemals langweilig!

Bildrechte © Veganpassion, Stina Spiegelberg

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