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Pressemeldung vom 20.07.2013

Max Straubinger (MdB) und Bernhard Seidenath (MdL) zu Gast bei der BKK A.T.U

BKK A.T.U im Dialog mit Politikern

Die beiden CSU-Politiker nehmen Stellung zu aktuellen Themen der Gesundheitspolitik auf Bundes- und Landesebene. Auch die Ärzteversorgung im Landkreis Dachau wird erörtert.

Am 12. Juli kamen Max Straubinger (MdB) und Bernhard Seidenath (MdL) von der CSU zur Diskussions-Veranstaltung aus der Reihe „Die BKK A.T.U im Dialog mit Politikern“ nach Bergkirchen. Auch Sigrid König, Vorständin des BKKLandesverbandes Bayern, Stefan Löwl, Landratskandidat der CSU, die Mitglieder des Verwaltungsrats der bundesweit geöffneten Kasse sowie Vertreter anderer Betriebskrankenkassen nahmen an der Veranstaltung teil.

Der Vorstand der Kasse, Andreas Schöfbeck, betonte, dass unser Gesundheitswesen gewaltige Herausforderungen zu meistern habe. In vielen Bereichen sei ein Umdenken notwendig, um in Zukunft die gute Versorgung der Versicherten zu gewährleisten. Er schilderte, wie ein optimaler Arztbesuch in Zukunft aussehen könnte. Ferner forderte er von den Politikern gerechte Wettbewerbs-Chancen und eine faire Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds.

Max Straubinger (CSU), Mitglied des Bundestags und dort Mitglied im Gesundheitsausschuss, betonte die hervorragende Qualität des deutschen Gesundheitswesens. Er plädierte dafür, dass den Krankenkassen die Beitragshoheit zurückgegeben werde, damit sie wieder mehr Gestaltungsspielraum hätten.

Bernhard Seidenath (CSU), Mitglied des Bayerischen Landtags, schilderte die Bemühungen des Landes Bayern für eine gute medizinische Versorgung. So sei die Finanzierung des Baus von Krankenhäusern Ländersache. Bayern gebe dafür im Jahr 500 Millionen Euro aus.

Herr Seidenath beschrieb auch die Probleme bei der hausärztlichen Versorgung auf dem Land, die im Landkreis Dachau deutlich ausgeprägt sind. Relativ viele Ärzte siedeln sich in den Ballungsräumen Dachau und Karlsfeld an, immer weniger werden es dagegen im nördlichen und westlichen Landkreis. Insgesamt ist der Landkreis Dachau mit Ärzten überversorgt und für neue Praxen gesperrt. Wenn nun auf dem Land eine Praxis aufgegeben wird, kann es passieren, dass sie nicht nachbesetzt wird. Seidenath forderte die Kassenärztliche Vereinigung – die für die Vergabe von 2 Praxisstellen zuständig ist – auf, den Planungsbereich Landkreis Dachau zu überarbeiten und aufzuteilen, damit im ländlichen Raum, wie in Altomünster, Markt Indersdorf und Sulzemoos, genügend Hausarztpraxen verbleiben können.

Andreas Schöfbeck, Vorstand der BKK A.T.U, zeigte sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden, als er sagte: „Es hat sich wieder bewährt, Politikern unsere Anliegen direkt darzulegen. Damit können wir die Verantwortlichen in der Politik für die Bedürfnisse unserer Versicherten und die Belange einer Betriebskrankenkasse mittlerer Größe sensibilisieren.“

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