PRESSEMITTEILUNG

Bergkirchen, 29.05.2017

 

Die geduldigste Patientin:

Pflegepuppe Anne für die Berufsfachschule der Schwesternschaft München

BKK ProVita unterstützt Anschaffung einer High-Tech-Simulationspuppe

Ralf Hauner und Margit Schmid zusammen mit zwei Pflegeschülerinnen bei der Übergabe der Pflegesimulationspuppe Anne an die Pflegeschule der Schwesternschaft München.

Ralf Hauner und Margit Schmid zusammen mit zwei Pflegeschülerinnen bei der Übergabe der Pflegesimulationspuppe Anne an die Pflegeschule der Schwesternschaft München.

 

Der aktuell herrschende Pflegenotstand wirkt sich auch auf die Pflegeausbildung aus. Im Pflegealltag fehlt oft die Zeit, um den Pflegeschülerinnen und –schülern wichtige Pflegehandlungen zu zeigen und mit ihnen einzuüben. Deshalb setzt die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule der Schwesternschaft München jetzt eine High-Tech-Simulationspuppe im Unterricht ein. Diese Puppe konnte mit Unterstützung der BKK ProVita angeschafft werden. Vor kurzem erfolgte die offizielle Übergabe der Simulationspuppe Anne an die Berufsfachschule der Schwesternschaft München.

Der Leiter des Service-Centers München der BKK ProVita Ralf Hauner sagte bei der Übergabe: „Die BKK ProVita unterstützt die Anschaffung der Simulationspuppe Anne, weil die qualifizierte Ausbildung von Pflegeschülerinnen und –schülern unabdingbar ist und gerade in Ballungsräumen wie München dringend Pflegepersonal gebraucht wird.“ Die Leiterin der Pflegeschule Margit Schmid bedankt sich bei der BKK ProVita und bekräftigt: „Eine bestmögliche Ausbildung erhöht die Pflegequalität und beschleunigt damit die Genesung der Patienten. Das Trainingsmodell ist somit für alle Beteiligten eine gute Investition.“

Nursing Anne, wie der komplette Name der neuen Simulationspuppe lautet, soll die Schüler unterstützen, verschiedenste Pflegehandlungen einzuüben. Sie kann weit mehr als die Trainingsmodelle der vorherigen Generation. Anne spricht während der Behandlung mit den Schülern, sie atmet und kann zahlreiche medizinische Vorfälle, Krankheiten oder Verletzungen simulieren. Durch verschiedene Beinaufsätze können beispielsweise Verbände von diabetischen Füßen oder anderen Wunden durchgeführt werden. Auch Spritzen kann man Anne setzen, ihr eine Magensonde oder einen Blasenkatheter legen sowie Puls- oder EKG-Messungen sind an ihr zu erproben. Weil Anne auf Behandlungsmaßnahmen reagiert, gewinnen die Auszubildenden an praxisbezogenen Erfahrungen für das spätere anspruchsvolle Tätigkeitsfeld in der Pflege hinzu und finden sich dadurch bei den Einsätzen in der Praxis viel schneller in die Arbeitssituation ein. Durch austauschbare Module ist die Simulationspuppe auf einen langjährigen Einsatz ausgelegt, so dass Generationen von Pflegeschülerinnen und –schülern und die ihnen anvertrauten Patienten von der „geduldigsten Patientin“ profitieren werden.

 

 

 

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