Darauf müssen Sie achten!

Die BKK ProVita informiert über Mangelversorgung bei pflanzlicher Ernährung

 

Häufige Symptome bei Mangelversorgung

Menschen, die sich pflanzlich ernähren, setzen sich meist auch mit gesunder Ernährung auseinander. Sie achten darauf, dass sie sich ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Sollte Ihr Körper dennoch an einem Mangel leiden, können Sie dies an markanten Symptomen erkennen. Diese Symptome und die ursächliche Mangelversorgung finden Sie hier detailliert aufgeführt:

Mangel bei Vegetariern und Veganern – auch an Vitamin B12 – kann durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden.

Die BKK ProVita unterstützt Menschen, die sich pflanzlich ernähren. Sobald es irgendwelche Anzeichen gibt, die auf einen Mangel hinweisen, sollte ein Arzt eine entsprechende Blutuntersuchung anordnen und veranlassen. Die BKK ProVita übernimmt dann die Kosten für diese Untersuchung.

Die wichtigsten Nährstoffe, auf die bei pflanzlicher Ernährung zu achten ist und wie man einen Mangel erkennt:

Vitamin B12:

Mögliche Symptome eines Vitamin-B12-Mangels sind zum einen Symptome einer Vitamin-B12-Mangelanämie wie z. B. Blässe, Schwäche, Ermüdbarkeit und Schwindel. Es können aber auch Nervenschädigungen auftreten, die sich als Sensibilitätsstörungen, Störungen der Bewegungskoordination, der Reflexe, motorische Schwäche bis hin zu spastischen Krämpfen und psychiatrischen Symptomen zeigen.

Um einen Mangel frühzeitig zu erkennen, sollte der Wert Holo-Transcobalamin (Holo-TC) im Blutserum gemessen werden.

Kalzium:

Bei einem akuten Kalziummangel kommt es zu Sensibilitätsstörungen, Bauchschmerzen, Durchfällen und Harndrang. Tetanische Anfälle, die sich in Krämpfen äußern, sind sehr selten. Bei lang anhaltendem Kalziummangel und in Kombination mit Vitamin-D-Mangel besteht die Gefahr des Verlusts von Knochenmasse und Knochenstabilität.

Eine Bestimmung von Kalzium in der Vollblutmineralanalyse gibt Aufschluss über den Kalziumstatus.

Eisen:

Ein Eisenmangel zeigt sich häufig mit Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Leistungsabfall und gestörter Thermoregulation.

Eine Messung von Ferritin und eventuell zusätzlich von sTfR (löslicher Transferrinrezeptor) im Blutserum gibt Aufschluss über die Eisenversorgung.

Jod:

Jodmangelsymptome sind Kropfbildung und Schilddrüsenunterfunktion. Diese äußert sich unter anderem in Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, depressiven Verstimmungen, Gewichtszunahme und Muskelschwäche.

Die Messung des Jodgehalts im Morgenurin in Bezug zum Kreatinin eignet sich zum Nachweis der Jodversorgung. Die Messung von Schilddrüsenparametern, vor allem TSH, zeigen eine Störung der Schilddrüsenfunktion an.

Vitamin D:

Mögliche Mangelsymptome sind erhöhte Infektanfälligkeit, Knochen- und Muskelschmerzen bis hin zur Osteomalazie (schmerzhafte Knochenerweichung) und erhöhter Knochenbruchrate.

Der Messwert 25-OH-Vitamin-D3 im Blutserum zeigt den Vitamin-D-Status an.

 

Die BKK ProVita informiert über ausgewogene Ernährung bei Vegetariern und Veganern

Wer sich gesund ernähren will, muss auf bestimmte Nährstoffe achten. Wie man einer Mangelversorgung vorbeugen kann, erfahren Sie hier.

 

 

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