PRESSEMITTEILUNG

Bergkirchen, 28.12.2016

 

Verwaltungsrat der BKK ProVita stellt Haushaltsplan für 2017 fest

Extraleistungen für Versicherte bleiben unverändert

Zum Jahreswechsel müssen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland ihre Beitragssätze prüfen und bei Bedarf anpassen Der Verwaltungsrat der BKK ProVita hat in seiner Sitzung am 14.12.2016 den Haushaltsplan für 2017 festgestellt und den Zusatzbeitragssatz der bundesweit geöffneten, gesetzlichen Krankenkasse für das Jahr 2017 auf 1,3 Prozent festgelegt. Alle Versicherten werden in einem persönlichen Schreiben darüber informiert.

„Die zahlreichen, nützlichen Extraleistungen der BKK ProVita für ihre Versicherten bleiben unverändert bestehen. Die BKK ProVita macht sich stark für die ganzheitliche Betrachtung der Menschen, alternative Heilmethoden und eine gesunde pflanzliche Ernährung. In diesen Segmenten bietet sie beste Leistungen“, sagt Andreas Schöfbeck, der Vorstand der BKK ProVita.

Als Gründe für die Beitragssatzanpassung nennt Andreas Schöfbeck steigende Kosten im Gesundheitswesen für die optimale Versorgung der Patienten und die zu geringen Zuweisungen aus dem Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) für seine Kasse. „Ich bin sehr froh, dass das Bundesministerium für Gesundheit endlich das Bundesversicherungsamt mit einer Evaluation des Risikostrukturausgleichs beauftragt hat und erwarte nun Korrekturen, die für einen fairen Wettbewerb unter den Kassen sorgen“, sagt Andreas Schöfbeck.

Hintergrund: Am 1. Januar 2009 wurde der Morbi-RSA eingeführt. Seither müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihre Beitragseinnahmen direkt an den Gesundheitsfonds leiten. Von dort erhalten sie Zuweisungen, die sich neben Alter, Geschlecht und Bezug einer Erwerbsminderungsrente auch nach dem unterschiedlich hohen Versorgungsbedarf von Versicherten mit einer kostenintensiven chronischen oder schwerwiegenden Krankheit richten. Für Versicherte, die eine von 80 ausgewählten Krankheiten haben, erhalten die Krankenkassen mehr Zuweisungen als für Versicherte, bei denen eine solche nicht vorliegt. Seit der Einführung dieses Systems fordern Krankenkassen und Verbände immer wieder Korrekturen, um eine gerechte Verteilung sicherzustellen.

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