PRESSEMITTEILUNG

Bergkirchen, 02.12.2016

 

Dachauer sind gesünder

BKK ProVita veröffentlicht Zahlen für 2015

Die BKK-Versicherten im Landkreis Dachau waren im Jahr 2015 seltener krank als der bayernweite Durchschnitt. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Gesundheitsreport 2016 des BKK Dachverbandes hervor.

Die einzige Betriebskrankenkasse im Landkreis Dachau ist die BKK ProVita. Ihr Pressesprecher Peter Hanrieder gibt die Zahlen für den Landkreis Dachau bekannt: „Die BKK-Versicherten im Landkreis Dachau waren im Jahr 2015 durchschnittlich an 13,78 Tagen krankgeschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 3,77 Prozent“, sagt Hanrieder. Damit lagen die BKK-Versicherten aus dem Landkreis Dachau unter dem Durchschnitt von 14,12 AU-Tagen in Bayern.

Bezirk Oberbayern mit geringen AU-Tagen

Die geringsten Krankheitstage auf Bezirksebene verzeichnet Oberbayern mit durchschnittlich 12,5 AU-Tagen. Die Oberfranken verzeichnen mit 16,5 Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tagen) den höchsten Wert. Den zweithöchsten Wert haben die Unterfranken mit 16,2 AU-Tagen, davor liegen die Oberpfalz (15,1 AU-Tage), Niederbayern (14,5 AU-Tage), Schwaben (14,5 AU-Tage) und Mittelfranken mit 14,1 AU-Tagen.

Bayern sind relativ selten krank

Im bundesweiten Vergleich zählen die Betriebskrankenkassen je Mitglied durchschnittlich 15,4 AU-Tage. Nach Baden-Württemberg und Hamburg liegen die Bayern mit 14,1 AU-Tagen auf Platz drei im Vergleich aller Bundesländer.

Deutliche Unterschiede auch nach Branchen

Bei den Erwerbstätigen fehlen Bayerns Paket- und Briefträger mit 23,9 Arbeitsunfähigkeitstagen am häufigsten, dicht gefolgt von Müllmännern und Werktätigen im Recycling-Gewerbe mit 21,6 AU-Tagen. Den geringsten Krankenstand verzeichnen Journalisten und andere Mitarbeiter in Verlagen und Medien mit 8,4 AU-Tagen. Im Mittelfeld der AU-Tage nach Branchen liegen im Handel beschäftigte BKK-Mitglieder (14,5 Tage).

Psychische Erkrankungen besonders langwierig

Nach Krankheitsarten betrachtet haben Muskel- und Skeletterkrankungen mit 3,5 AU-Tagen je Mitglied den höchsten Anteil am Krankheitsgeschehen; rund ein Viertel aller Krankheitstage entfallen auf Rückenschmerz und Co. Die im Einzelfall langwierigsten Erkrankungen sind aber psychische Erkrankungen. Im Durchschnitt entfallen auf eine psychische Erkrankung 35,8 AU-Tage. Ebenfalls vergleichsweise langwierig sind Krebserkrankungen mit 28,8 Tagen. Atemwegerkrankungen sind zwar die häufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeitsmeldung, sie sind aber mit einer Falldauer von durchschnittlich 6 Tagen in Bayern vergleichsweise kurz.

Hintergrund zu der Erhebung:

Der BKK Gesundheitsreport analysiert seit nunmehr vierzig Jahren repräsentativ die Fehlzeiten. In die Auswertung der 2015er-Zahlen aus Bayern gingen heuer Daten von knapp 60 Prozent der hiesigen BKK-Mitglieder (ohne Rentner) ein.

Krankenstand ist der prozentuale Anteil der Krankgeschriebenen je Kalendertag. 2015 berechnete sich dieser in Bayern bei den Mitgliedern ohne Rentner wie folgt: 14,12 Krankheitstage gemessen an 365 Kalendertagen entspricht einem Krankenstand von 3,87 Prozent.

Eine vollständige Übersicht der bayerischen Krankenstände 2015 nach Kreisen, Krankheitsarten und Wirtschaftsgruppen der BKK-Mitglieder (ohne Rentner) finden Sie auf den Presseseiten des BKK Landesverbandes Bayern unter www.bkk-bayern.de.

 


 

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