PRESSEMITTEILUNG

Bergkirchen, 21.03.2016

 

BKK ProVita sorgt sich um Gemeinwohl

BKK ProVita erstellt als erste Krankenkasse eine Gemeinwohlbilanz und wird sehr gut bewertet.

Die BKK ProVita hat als erste Krankenkasse eine Gemeinwohlbilanz erstellt. Diese wurde für den Berichtszeitraum 01.01.2014 bis 30.06.2015 verfasst. Die Gemeinwohlbilanz der BKK ProVita wurde gemäß den Vorgaben des Dachvereins für Gemeinwohl-Ökonomie erstellt, geprüft und bewertet.

BKK ProVita misst Anstrengungen für das Gemeinwohl

Mit der Erstellung der Gemeinwohlbilanz möchte die BKK ProVita die eigenen Anstrengungen für das Gemeinwohl messen und dokumentieren. Andreas Schöfbeck, der Vorstand der BKK ProVita, ist mit der ersten Gemeinwohlbilanz sehr zufrieden und sagt: „Wir sind die erste Krankenkasse überhaupt, die eine Gemeinwohlbilanz erstellt hat. Wir wollen unser Handeln auch zukünftig an den Maßstäben der Gemeinwohl-Ökonomie ausrichten. Es ist geplant, alle zwei Jahre eine Gemeinwohlbilanz zu erstellen.“

Erste Gemeinwohlbilanz der BKK ProVita sehr gut bewertet

Die Gemeinwohlbilanz stellt einen ausführlichen Bericht dar, in dem die BKK ProVita ihre Verhaltensweisen und Anstrengungen zu vorgegebenen, für das Gemeinwohl wichtigen Themen schildert. Gewichtige Aspekte für die Bewertung sind unter anderem Menschenwürde, globale Fairness, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Für ihre erste Gemeinwohlbilanz erhielt die BKK ProVita 374 Punkte und damit eine sehr gute Bewertung.

Gemeinwohlbilanz der BKK ProVita jetzt erhältlich

Weitere Informationen zur Gemeinwohlbilanz der BKK ProVita findet man auf ihrer Homepage www.bkk-provita.de. Die Druckversion kann man anfordern bei Herrn Stefan Pulver (Tel. 08136 6133-1303, E-Mail stefan.pulver@bkk-provita.de).

Hintergrund:

Die Gemeinwohl-Bewegung hat sich im Jahr 2011 in Südtirol als eingetragener Verein organisiert und den Rahmen für die Gemeinwohlbilanz erarbeitet. Die Gemeinwohl-Ökonomie findet mittlerweile immer breitere Unterstützung – auch in der Politik. Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss sprach sich im vergangenen Herbst dafür aus, „das Gemeinwohl-Ökonomie-Modell sowohl in den europäischen als auch in die einzelstaatlichen Rechtsrahmen“ zu integrieren. In Südtirol ist dies bereits geschehen. Mit Beschluss vom 15.12.2014 verpflichtet der Südtiroler Landtag die Landesregierung, die aktuellen Förderungsrichtlinien mit dem Gedankengut der Gemeinwohl-Ökonomie zu ergänzen, bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen gemeinwohlorientierte Unternehmen zu bevorzugen und gemeinwohlorientierte Gemeinden bevorzugt zu fördern.

Weitere Informationen zur Gemeinwohl-Ökonomie finden Sie im Internet unter http://www.ecogood.org/.

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